Peter Somuah Group

2026-12-12 Peter Somuah Group
© Fredrik Bengtsson
  • Peter Somuah (tp)
  • Anton de Bruin (keys)
  • Marijn van de Ven (b)
  • Jens Meijer (dr)
  • Danny Rombout (perc)

Der aus Accra in Ghana stammende und derzeit in Rotterdam lebende Trompeter Peter Somuah ist ein Brückenbauer zwischen Kulturen und Kontinenten. „Jazz at its most international“, bemerkt die BBC. Für den weltoffenen Peter Somuah sind musikalische Einflüsse aus geografisch weit entfernten Kulturen stets nur einen Schritt entfernt. Genau darum geht es in seinem neuen Album „Walking Distance“, das bei ACT im März 2026 erschienen ist.
Peter Somuah ist ein begnadeter Trompeter, der sein Spiel durch das unermüdliche Hören seiner Trompetenhelden Miles Davis, Freddie Hubbard und Roy Hargrove erlernte. Er besticht durch seinen warmen und melancholischen Klang sowie durch seine rhythmische Gewandtheit, die seine künstlerische Sozialisierung inmitten der Musikstile Westafrikas widerspiegelt. Er berührt sein Publikum und bringt es zum Grooven.
Im Jahr 2021 wurde Somuah mit dem Erasmus Jazz Award für junge Jazzkünstler ausgezeichnet und 2022 gewann Peter Somuah mit seinem Debütalbum „Outer Space“ den prestigeträchtigen Edison Jazz Award. In seinen Kompositionen lotet Somuah die Grenzen zwischen Jazz, Funk und traditioneller ghanaischer Musik aus, gespickt mit einem Hauch elektronischer Musik. Im Jahr 2023 veröffentlicht Peter Somuah sein ACT-Debüt Album „Letter to the Universe“. Es war ein ambitioniertes biographisches Mosaik, eine kosmopolitische Fusion der Vielzahl von Somuahs Einflüssen – und für die Süddeutsche Zeitung „ein Beweis, wie komplex der Jazz als Weltsprache funktioniert.“ Mit dem Nachfolge-Album „Highlife“ (November 2024) kehrt Peter Somuah zu seinen Ursprüngen und seiner ersten musikalischen Liebe zurück. „Der Highlife hat die Art, wie ich Trompete spiele, wie ich Musik höre und komponiere, grundlegend beeinflusst“, sagt Somuah. Und das gemeinsam mit einer Band, die aus holländischen Musikern besteht. „Meine Mitspieler sind nicht in Ghana aufgewachsen“, sagt Somuah. „Aber das macht überhaupt nichts. Denn viel wichtiger ist ihre tiefe Leidenschaft für Highlife und Afrobeat und das Gespür, das sie für diese Musik entwickelt haben.“